... macht impotent!
Rauchen macht impotent und unfruchtbar, erfahren wir. So, so. Früher durfte praktisch überall geraucht werden. Es zu tun, gehörte fast schon zum guten Ton. War Ausdruck höchster Geselligkeit. Insbesondere unter den Männern scheint nahezu jeder gequalmt zu haben. Und Frauen taten es nicht zuletzt als Zeichen ihrer Emanzipation. Das ganze 20. Jahrhundert hindurch. Wie konnte sich angesichts dessen die Erdbevölkerung von rund anderthalb Milliarden (um 1900) auf über sechs Milliarden (um 2000) erhöhen? Lebten heutzutage, ohne den schlimmen Tabakkonsum, gar schon neun oder zehn Milliarden Menschen? (Die Unterbevölkerung zählt bekanntlich zu den drängendsten Problemen unserer Zeit: Wenn es bloß mehr Menschen gäbe!) Und warum scheint man sich insbesondere in Gegenden, wo „das Bewußtsein für die Schädlichkeit des Rauchens noch nicht stark ausgeprägt“ ist (wie die Verfechter der Nannydiktatur dies formulieren), besonders eifrig zu vermehren? Wie in Asien. Derweil so sehr im „Kampf gegen den Tabak“ engagierte Gegenden wie Europa oder Nordamerika klägliche Geburtenraten vorzuweisen haben?
Ja-ha, Rauchen macht impotent und unfruchtbar. Niemals würden wir wagen, an der Richtigkeit dieser Aussage zu zweifeln. Zumal das vermutlich amerikanische Wissenschaftler herausgefunden haben. Aber man kann ja mal fragen. Bevor auch dies verboten wird.